Autorenarchiv: Sabine Schlimm

11/2017: Dido & Aeneas

Konzert am 4.11.2017 in der Laeiszhalle Hamburg

Henry Purcell: „Dido & Aeneas“ – Oper in drei Akten

Dido liebt Aeneas. Aeneas begehrt Dido. Eine Liebe mit Hindernissen, denn sie können nicht zueinander finden, die Götter lassen es nicht zu. Am Ende stehen Trennung und Tod. So lässt sich die dramatische Handlung rund um die karthagische Königin und den Fremden aus Troja zusammenfassen. Der berühmte englische Komponist Henry Purcell (1659-1695) setzte mit seiner ersten Oper „Dido and Aeneas“ neue Maßstäbe. Sie gehört zu den wichtigsten musikdramatischen Werken des Barock, auf deren Grundlage sich später die englische Oper entwickelte.
Ein Dido-und-Aeneas-Abend voller Musikalität und Emotion.

Hier gibt es das Programmheft zum Download (9,8 MB)

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Der Franz-Schubert-Chor mit der Choreographin Antje König, den SolistInnen Mirko Ludwig, Kerstin Dietl, Sebastian Seitz, Nicole Dellabona, Hanna Zumsande, dem Sprecher Stephan Schad und der Hannoverschen Hofkapelle unter der Leitung von Christiane Hrasky (Photos: Florian Schmuck)

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Vorschau: Weihnachtsoratorium

Konzert am 16.12.2017 um 20 Uhr in St. Gertrud, Hamburg

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorim Teil I-III

„Jauchzet, frohlocket!“
Die Freude und der Jubel über die Geburt Jesu Christi stehen im Mittelpunkt des berühmten Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Grund zur Freude haben auch alle Freunde und Fans des Franz-Schubert-Chors Hamburg, denn dieser führt am 16. Dezember unter der Leitung von Christiane Hrasky die ersten drei Teile dieses wohl populärsten geistlichen Oratorienwerks zum ersten Mal in seiner Chorgeschichte auf. Begleitet wird er von den hervorragenden Gesangssolisten Hanna Zumsande, Nicole Dellabona, Michael Connaire und Konstantin Heintel sowie der Sinfonietta Nova Hamburg. Freuen Sie sich auf musikalische Glanzstücke Bachs geistlicher Kompositionen und einen berührenden Konzertabend in der Adventszeit. „Auf, preiset die Tage!“

St. Gertrud, Immenhof 10 in Hamburg-Uhlenhorst (Karte)
Karten der Kategorie 3 zu 15€ gibt es bei cohen+dobernigg Buchhandel, Sternstraße 4 in Hamburg (Karte) zu kaufen und an der Abendkasse.
Kategorien 1+2 sind ausverkauft.
Einlass ab 19 Uhr. Freie Platzwahl innerhalb der jeweiligen Kategorien.
Leider können wir keine Reservierungen oder Versendung von Karten anbieten.

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Nachlese: Dido & Aeneas

Konzert am 4.11.2017 in der Laeiszhalle Hamburg

Henry Purcell: „Dido & Aeneas“ – Oper in drei Akten

Dido liebt Aeneas. Aeneas begehrt Dido. Eine Liebe mit Hindernissen, denn sie können nicht zueinander finden, die Götter lassen es nicht zu. Am Ende stehen Trennung und Tod. So lässt sich die dramatische Handlung rund um die karthagische Königin und den Fremden aus Troja zusammenfassen. Der berühmte englische Komponist Henry Purcell (1659-1695) setzte mit seiner ersten Oper „Dido and Aeneas“ neue Maßstäbe. Sie gehört zu den wichtigsten musikdramatischen Werken des Barock, auf deren Grundlage sich später die englische Oper entwickelte.
Ein Dido-und-Aeneas-Abend voller Musikalität und Emotion.

Hier gibt es das Programmheft zum Download (9,8 MB)

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Der Franz-Schubert-Chor mit dem Sprecher Stephan Schad, der Choreographin Antje König, den SolistInnen Mirko Ludwig, Kerstin Dietl, Hanna Zumsande, Sebastian Seitz, Nicole Dellabona und der Hannoverschen Hofkapelle unter der Leitung von Christiane Hrasky. Photos von Florian Schmuck

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07/2017: Lange Nacht des Singens

Am 1. Juli 2017 trat der Franz-Schubert-Chor in der Langen Nacht des Singens im Großen Saal der Elbphilharmonie auf.
Auf dem Programm standen „Nine Dawn Watercolours“ von J. Mäntyjärvi und 2 Sätze aus „From The Bavarian Highlands“ von E. Elgar. Ein unvergesslicher Abend.

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04/2017: Heimat

Konzert für Chor und Klavier

Musik von Arvo Pärt, Edward Elgar, Franz Schubert und Jaakko Mäntyjärvi

Der Franz-Schubert-Chor führte sein Frühjahrsprogramm 2017 zweimal auf: im Ratzeburger Dom und in der Paul-Gerhardt-Kirche in Hamburg.

Was ist so essenziell und gleichzeitig so undefinierbar, so ortsgebunden und dennoch mobil wie „Heimat“? Zwischen Bewegung und Verankerung pendelt das, was Heimat bedeutet. In unserem Konzert gingen wir unterschiedlichen Erfahrungen nach.

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Bild: Franz-Schubert-Chor mit der Sopranistin Kerstin Dietl und der Pianistin Valeria Stab unter der Leitung von Christiane Hrasky. Photo: Max Unger

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Nachlese: Lange Nacht des Singens

Am 1. Juli 2017 trat der Franz-Schubert-Chor in der Langen Nacht des Singens im Großen Saal der Elbphilharmonie auf.
Auf dem Programm standen „Nine Dawn Watercolours“ von J. Mäntyjärvi und 2 Sätze aus „From The Bavarian Highlands“ von E. Elgar. Ein unvergesslicher Abend.

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Nachlese: Heimat

Konzert für Chor und Klavier

Musik von Arvo Pärt, Edward Elgar, Franz Schubert und Jaakko Mäntyjärvi

Der Franz-Schubert-Chor führte sein Frühjahrsprogramm 2017 zweimal auf: im Ratzeburger Dom und in der Paul-Gerhardt-Kirche in Hamburg.

Was ist so essenziell und gleichzeitig so undefinierbar, so ortsgebunden und dennoch mobil wie „Heimat“? Zwischen Bewegung und Verankerung pendelt das, was Heimat bedeutet. In unserem Konzert gingen wir unterschiedlichen Erfahrungen nach.

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Bild: Franz-Schubert-Chor mit der Sopranistin Kerstin Dietl und der Pianistin Valeria Stab unter der Leitung von Christiane Hrasky. Photo: Max Unger

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11/2016: Glücksfall

Festkonzert am 5.11.2016 in der Laeiszhalle Hamburg

Carl Orff: Carmina Burana
Henrik Albrecht: Leben: Eine Schubertiade (Uraufführung)

Der verheißungsvolle Titel spielt nicht nur auf die lange und erfolgreiche Geschichte des renommierten Konzertchores an, er ist auch eine Hommage an die Glücksgöttin Fortuna, die wir, zusammen mit dem Hamburger Symphonikern, in Carl Orffs berühmter „Carmina Burana“ besungen haben. Außerdem gab es die Uraufführung des eigens zum Jubiläum komponierten Werkes „Leben: Eine Schubertiade“. Für das Auftragswerk wurde vom Komponisten Henrik Albrecht die völlig neue Musikform der Choroper entwickelt, die das Leben und Wirken des Chor-Namensgebers Franz Schubert musikalisch beleuchtet.

Hier gibt es das Programmheft zum Download (3,6 MB)

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Bild: Franz-Schubert-Chor mit der Sopranistin Karola Pavone, dem Tenor Michael Connaire, dem Bariton Maximilian Krummen und Symphonikern Hamburg unter der Leitung von Christiane Hrasky
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Nachlese: Wir feierten 70. Geburtstag

Festkonzert am 5.11.2016 in der Laeiszhalle Hamburg

Carl Orff: Carmina Burana
Henrik Albrecht: Leben: Eine Schubertiade (Uraufführung)

Der verheißungsvolle Titel spielt nicht nur auf die lange und erfolgreiche Geschichte des renommierten Konzertchores an, er ist auch eine Hommage an die Glücksgöttin Fortuna, die wir, zusammen mit dem Hamburger Symphonikern, in Carl Orffs berühmter „Carmina Burana“ besungen haben. Außerdem gab es die Uraufführung des eigens zum Jubiläum komponierten Werkes „Leben: Eine Schubertiade“. Für das Auftragswerk wurde vom Komponisten Henrik Albrecht die völlig neue Musikform der Choroper entwickelt, die das Leben und Wirken des Chor-Namensgebers Franz Schubert musikalisch beleuchtet.

Hier gibt es das Programmheft zum Download (3,6 MB)

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Bild: Franz-Schubert-Chor mit der Sopranistin Karola Pavone, dem Tenor Michael Connaire, dem Bariton Maximilian Krummen und Symphonikern Hamburg unter der Leitung von Christiane Hrasky

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Interview mit Henrik Albrecht

Zu seinem 70. Geburtstag hat sich der Franz-Schubert-Chor Hamburg selbst mit einer Auftragskomposition beschenkt: „Leben: Eine Schubertiade“ (nähere Informationen zum Konzert finden Sie hier). In diesem Interview spricht der Komponist Henrik Albrecht über die neue Gattung der Choroper, seine persönliche Sicht auf den Menschen und Künstler Franz Schubert und über den Reiz von Gegensätzen.

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Foto: © SWR/Monika Maier

Henrik Albrecht, der in Köln bei Bojidar Dimov und York Höller Komposition studierte, legte schon früh den Schwerpunkt auf dramatische Musikformen. So vertonte er Hörspiele und schrieb Musik für Film und Theater, aber auch Opern. Unter den jüngeren Werken sind ein Melodram zu Jules Vernes’ „20.000 Meilen unter dem Meer“ für das SWR-Vokalensemble und ein Opernarrangement von Henry Purcells „Fairy Queen“, das kürzlich bei den Salzburger Festspielen debütierte. Mehr »

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Nachlese: Gaudete!

a-cappella-musik über die freude

von Monteverdi, Rheinberger, Schütz, Esenvalds, Brahms, Kankainen und Mäntyjärvi

„Freut euch und singt!“ Das ließ sich der Franz-Schubert-Chor Hamburg nicht zweimal sagen. Zum Auftakt seines Jubiläumsjahres lud er bestens gestimmt zu einem A-cappella-Programm ein, das die Freude in vielen Facetten feierte: als Naturbegeisterung, himmlisches Jauchzen und pure Lust am Leben. Ein Konzert, das gute Laune machte!

1. Mai 2016 um 18 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche Altona und 12. Mai 2016 um 20 Uhr Ev. Freikirche Torstraße

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04/16: Lange Nacht der Museen

Am 9. April 2016 trat der Franz-Schubert-Chor zweimal in der Langen Nacht der Museen im Museum für Hamburgische Geschichte auf.
„Come Ye Sons of Art“ – Franz-Schubert-Chor unter der Leitung von Christiane Hrasky
Bildrechte: Stefan G. Wilde

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11/2015: Aufbrechen

Konzert 14. November 2015 in der Laeiszhalle Hamburg

Jan Dismas Zelenka: Miserere in c-Moll
Ralph Vaughan Williams: Dona Nobis Pacem
Tarik O’Regan: Triptych

Dass dieses Konzertprogramm, das um die Themen Krieg, Frieden und Versöhnung kreiste, eine solche Aktualität erlangen würde, war zum Zeitpunkt der Planung nicht abzusehen. Erschüttert von den Terroranschlägen in Paris am Vorabend und unter dem Eindruck der Bilder von flüchtenden Menschen aus den letzten Monaten, erlebten Publikum und Mitwirkende in der Laeiszhalle einen bewegenden Abend. Er schloss mit einer Zugabe aus Vaughan Williams’ Dona Nobis Pacem. Chor und Sopranistin Karola Pavone sangen a cappella ein Stück aus dem 3. Satz, der das Gedicht „Reconciliation“ (Versöhnung) von Walt Whitman vertont: „Schön, dass der Krieg und all sein Gemetzel am Ende doch gar nichts ausrichten können …“ Vielleicht galt der Beifall in diesem Moment auch der Hoffnung, die in der Musik ausgedrückt wurde. Mehr »

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04/2015: Klangbotschaften

Psalmvertonungen des 19. und 20. Jahrhunderts für Chor a cappella

Der Franz-Schubert-Chor führte sein Frühjahrsprogramm 2015 dreimal auf: in St. Johannis in Lüneburg, der Freikirche Torstraße und im Mariendom (beide Hamburg).

Aus der Tiefe steigt auf, was die Menschen bewegt: die Frage nach dem Warum, verzweifelte Klage, freudiger Dank. Psalmen sprechen von der zutiefst menschlichen Hoffnung, dass da einer ist, der zuhört – und Komponisten kleiden die Botschaften in ein Klanggewand, das Weghören unmöglich macht.

DSC 0295web in Konzert am 25. April 2015 in St. Johannis, Lüneburg. Photo: H.M.

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Nachlese: Klangbotschaften

Psalmvertonungen des 19. und 20. Jahrhunderts für Chor a cappella

Der Franz-Schubert-Chor führte sein Frühjahrsprogramm 2015 dreimal auf: in St. Johannis in Lüneburg, der Freikirche Torstraße und im Mariendom (beide Hamburg).

Aus der Tiefe steigt auf, was die Menschen bewegt: die Frage nach dem Warum, verzweifelte Klage, freudiger Dank. Psalmen sprechen von der zutiefst menschlichen Hoffnung, dass da einer ist, der zuhört – und Komponisten kleiden die Botschaften in ein Klanggewand, das Weghören unmöglich macht.

DSC 0295web in Konzert am 25. April 2015 in St. Johannis, Lüneburg. Photo: H.M.

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11/2014: Der letzte Tanz

Konzert am 8. November 2014, Laeiszhalle Hamburg

Arthur Honegger: Der Totentanz
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

Lauten Applaus ernteten die Mitwirkenden im fast voll besetzten Großen Saal der Laeiszhalle nach dem großen Herbstkonzert des Franz-Schubert-Chores. Dabei hatte das anspruchsvolle Programm nicht nur dem Chor, sondern auch den Zuhörern einiges abverlangt: Honeggers Totentanz von 1940 zog alle Register von Donner bis höhnisch verzerrtem Tanz, Brahms‘ Deutsches Requiem spielte dagegen intensiv auf der Gefühlsklaviatur. Nach der kurzen Werkeinführung durch Chorleiterin und Dirigentin Christiane Hrasky hörte das Publikum gebannt zu und bedankte sich mit reichlichem Beifall.

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10/2014: „…und die Welt steht still“

15. Oktober 2014, St. Michaelis Hamburg

Der Franz-Schubert-Chor hat im Hamburger Michel eine ganz besondere Veranstaltung mitgestaltet: In „… und die Welt steht still. Letzte Lieder und Geschichten von Menschen im Hospiz“ stand die Musik im Mittelpunkt, die für sterbende Menschen im Rückblick auf ihr Leben eine besondere Bedeutung hatte. Das Projekt von Stefan Weiller wurde in Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Leuchtfeuer realisiert. Der Michel war bis auf den letzten Platz besetzt. „Ein voller Erfolg“, urteilte die WELT in ihrem Artikel vom 17.10.2014. Auch der NDR berichtete von dem Konzert.

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04/2014: Konzerte in Süddeutschland

Vom 29. April bis 4. Mai 2014 war der Franz-Schubert-Chor auf Reise in Nürnberg und Regensburg.
Auf insgesamt drei Aufführungen brachte der Chor in einem Reigen „Himmlischer Freuden“ alte und neue Marienvertonungen zu Gehör, experimentierte mit Chorimprovisationen und beschloss das Programm mit wunderschönen, romantischen Abendliedern.

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11/2013: King Arthur

Henry Purcell (1659-1695): King Arthur

Romantische Seelen und Actionfans, Anglophile und Opernliebhaber kamen gleichermaßen auf ihre Kosten, als der Franz-Schubert-Chor zu seinem Herbstkonzert 2013 einlud. Henry Purcells Semi-Oper „King Arthur“ stand auf dem Programm, und das hieß: pralles Leben, in mitreißende Musik übersetzt.
Das Stück, eine einzigartige Mischung aus Sprechtheater und Barockoper, folgt den Kriegswirrungen und Liebesirrungen des legendären Königs Artus, englisch Arthur. Wenn er um das Reich Britannien kämpft, erschallen Schlachtgesänge mit Pauken und Trompeten. Wenn er seine Siege feiert, geht es reichlich feuchtfröhlich zu. Und wenn er als edler Ritter seine angebetete Emmeline vor dem Sachsenkönig Oswald rettet, dann weckt die Macht der Liebe sogar den Geist der Kälte aus seiner eisigen Erstarrung. Dessen Arie „The Cold Song“ genießt nicht nur unter Opernfans Kultstatus.

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12/2011: Weihnachtskonzert

Benjamin Britten (1913-1976): A Ceremony of Carols

Am 11.12.2011 erklangen drei musikalisch ganz unterschiedliche Werke zur Weihnacht in der Paul-Gerhardt-Kirche. Die drei Chöre elysion – chor der paul-gerhardt-kirche mit der “Pastoralmesse” von C. Mawby,  cleiner cammerchor altona mit “Swinging Christmas” von T. Gabriel  und der Franz-Schubert-Chor mit “A Ceremony of Carols” von B. Britten boten unter der Leitung von Christiane Hrasky dem Publikum einen außergewöhnlichen musikalischen Spannungsbogen. Zum Abschluss des Konzertes erfüllte der gemeinsame Gesang aller drei Chöre und der Gemeinde mit der Komposition von Rainer Hrasky von “O du fröhliche” die ausverkaufte Paul-Gerhard-Kirche.

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11/2011: Sagenhaft

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Die Erste Walpurgisnacht
Giya Kancheli (*1935): Lulling the sun
Edward Elgar (1857-1934): The Black Night

Felix Mendelssohn Bartholdy hat seine große Chorkantate „Die Erste Walpurgisnacht“ nach einer Ballade von Goethe komponiert. In einer bildhaften, klaren Musiksprache erzählt diese vom Tanz der Hexen und Teufel auf dem Brocken. Hinter der Maskerade stecken heidnische Wächter, die die Bräuche ihres Volkes listig gegen die christlichen Bekehrer verteidigen. Ein furioses Chorwerk und ein Appell für die Religionsfreiheit.

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11/2010: Glanz und Glaube

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Dettinger Te Deum
Arvo Pärt (*1935): Te Deum

„Glanz und Glaube“ war der Titel, der die Dualität des Programms am besten ausdrückte. Es gab zwei Interpretationen des Te Deums, die unterschiedlicher nicht sein können, zu hören.
Das Dettinger Te Deum wurde von Georg Friedrich Händel zum Sieg der Schlacht von Dettingen geschrieben. 1743 gab der britische König Georg II. das Werk in Auftrag, um feierlich über seine Feinde zu triumphieren und dem gemeinsamen Gott für den Sieg zu danken – ungeachtet der siebentausend Toten und ungezählten Verletzten.
Dem gegenüber steht das Te Deum von Arvo Pärt. Der estnische Komponist strebt in seiner Musik immer nach Einfachheit und innerem Frieden. Sein musikalischer Stil – von ihm selbst als Tintinnabuli-Stil (von lat.: Glöckchen) bezeichnet – besteht fast ausschließlich aus Zwei- und Dreiklängen.

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11/2009: Schatten. Lichter. Horizonte.

Cyrillus Kreek (1889‒1962): Requiem
Jaakko Mäntyjärvi (* 1963): Canticum Calamitatis Maritimae
Lars-Erik Larsson (1908‒1986): Förklädd Gud (Der Gott in Verkleidung)

Der Franz-Schubert-Chor unter seiner neuen Dirigentin Christiane Hrasky unternahm eine musikalische Reise in den Ostseeraum – von Estland über Finnland nach Schweden. Komponisten, in ihren Heimatländern sehr bekannt und geschätzt, warteten auf ihre Entdeckung: Hochromantische Musik verbunden mit der großen Chormusiktradition des Baltikums und Skandinaviens.

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11/2008: War Requiem

Benjamin Britten (1913-1976): War Requiem

Uraufgeführt 1962 anlässlich der Einweihung der wieder erbauten Kathedrale von Coventry, die im Zweiten Weltkrieg durch die deutsche Luftwaffe zerstört worden war, ist das »War Requiem« eine der bedeutendsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Britten stürzt den Hörer mit seinem großen musikdramatischen Können in ein Wechselbad der Gefühle und zieht ihn mitten hinein in den Konflikt zwischen menschlicher Grausamkeit und unstillbarer Friedenssehnsucht. Das Werk ist zornig, beunruhigend, oft dissonant und provozierend. Es enthält aber auch Passagen von großer Zärtlichkeit und Lyrik. Ein ruhiges, hoffnungsvolles Ende – aber keine bequeme Antwort.

Leitung: Michael Petermann
Sopran: Stephanie Petitlaurent
Tenor: Michael Connaire
Bariton: Tobias Berndt
Franz-Schubert-Kammerorchester Hamburg

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11/2007: israel in eqypt’s land

Georg Friedrich Händel (1685-1759): Israel in Egypt‘ Land
Anonymus: Spirituals

Wie sich die Geschichten ähneln: Vor über 3.000 Jahren flieht das Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft. Und in den USA des 19. Jahrhunderts – von Heerscharen von Einwanderern als gelobtes Land erträumt – klagen schwarze Sklaven in ihren Spirituals von Unterdrückung und Leid. Das Herbstkonzert des Franz-Schubert-Chors zeigte, wie zwei völlig verschiedene musikalische Ausdrucksformen das gleiche Thema aufgreifen können: Die Barockmusik Georg Friedrich Händels aus seinem Oratorium „Israel in Ägypten“ und die Spirituals der versklavten Schwarzen im Amerika vor dem Bürgerkrieg.

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